Zwölfter bis achtzehnter Februar zweitausendsechzehn

Grundstimmung: Ich würde gerne 100 Jahre schlafen

Ich hänge durch. Oder fest. Jedenfalls: ich hänge. Ich hatte gehofft, mit dem Ende der Beziehung hätte ich wieder mehr Energie. Das Gegenteil ist der Fall. Ich schleppe mich irgendwie durch Feierabende und Wochenenden und bin zunehmend unzufrieden.


Ich wünsche mir die guten Zeiten zurück. Die, in denen ich dachte, ich könnte mit allem einverstanden sein und alle Schwierigkeiten überwinden. Die, in denen alles möglich schien, bevor ich Mut und Zuversicht verlor. Es fehlt mir, sie in meinem Leben zu haben. Wir haben viel geteilt, und ich finde es schrecklich, ihr Zeug nicht mehr mitdenken zu dürfen – es passiert mir immer noch, dass ich etwas lese und denke „oh, das ist wichtig für sie.“ Oder dass ich Klamotten sehe, die ihr gefallen würden, und denke … und dann den Gedanken wegschiebe.
Die Arbeit fühlt sich immer noch zu viel an. Das geht noch etwa zwei Monate so. Die mit Kränkeln erkauften Pausen machen es nicht besser.
Schön an der Woche war: Mein Fairphone ist nach Monaten des Wartens endlich angekommen. Das bedeutet auch, darüber nachzudenken, ob ich mich vom alten Handy und den darauf gespeicherten Nachrichten verabschieden kann. Ich kann es nicht. Ich brauche noch die Möglichkeit, in die Vergangenheit zurückzureisen, noch mal zu fühlen, was ich einmal fühlte – selbst wenn ich es wahrscheinlich nicht tun werde. Jetzt liegt es in der Schublade.
Die nächste Woche wird noch mal stressig. Und die übernächste auch, aber anders. Und die überübernächste … an die denke ich noch nicht.

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