Zweiundzwanzigster bis achtundzwanzigster Januar zweitausendsechzehn

Grundstimmung: pendelnd zwischen Mimimi und Ogottogott

Wo ist die letzte Woche hin? Die Zeit scheint zu rasen und die Deadline bei der Arbeit, die unerwartet 16 Tage vorverlegt wurde, rückt unerbittlich näher. Ich fühle mich immer noch erstarrt, kann meine Leistungsfähigkeit nicht vollständig ausschöpfen.

Das kann auch daran liegen, dass ich mich mit meinen Aufgaben gerade nicht richtig identifizieren kann. Zum Glück ist in einigen Wochen das Schlimmste geschafft. Und bald danach kommen durch eine kleine Umstrukturierung wahrscheinlich neue Aufgaben auf mich zu, die ich ohnehin bereits teilweise miterledige. Die Aussicht, dafür zusätzlich Zeit (und Geld) und Anerkennung zu bekommen, ist nicht so schlecht.

Ansonsten bin ich gedanklich viel zeitgereist, in die Vergangenheit und in die Zukunft, und die eine machte mich so traurig wie die andere hoffnungslos. Also lenkte ich mich ab. Kochte endlich mal wieder und nähte Teebeutel. – Ja, ich weiß, dass das bekloppt ist.

Ein Konzert, das ich besuchte, war zwar unfassbar langweilig, machte aber Lust auf mehr, und jetzt kann ich mich auf drei Opernbesuche vorfreuen. Außerdem erinnerte mich der sehr gute Chor daran, dass ich mir für dieses Jahr eigentlich noch was vorgenommen habe.

Das Wünschen lasse ich für die nächste Woche – ich mache einfach mal wieder was.

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