Neunzehnter bis fünfundzwanzigster Februar zweitausendsechzehn

Grundstimmung: Huch!

Es hat sich was geklärt. In mir und für mich. Ich habe verstanden, dass der Auslöser für meine Trennung nur vordergründig eine Enttäuschung war, die ich in all den Jahren schon mehrfach hatte. Tatsächlich war es aber diesmal die Begründung, die die Ex dafür hatte. Erstmals waren es keine unkontrollierbaren Umstände, sondern ich bzw. meine Rolle in unserer Beziehung, und zugleich schloss sie mich von der Problemlösung aus. Nach den Schuldgefühlen, der Einsamkeit und den Zweifeln, die mich in den letzten Wochen schier aus den Schuhen hauten, ist das eine wertvolle Erkenntnis. Ich weiß jetzt, warum ich nicht länger gekämpft habe, und kann aufhören mich zu fragen, ob ich es hätte tun sollen. Das tut gut.
Die Arbeit lief diese Woche erstaunlich gut. Zum einen war es eine kurze Woche, zum anderen wurde ich nicht unterbrochen bei dem, was ich machte. Ich grub das Ergebnis eines wichtigen Meilensteins aus, ließ das Ganze Revue passieren und freute mich, was mir da gelungen war. Außerdem hatte ich eine Besprechung, und etwas bisher völlig diffuses wurde etwas konkreter und erscheint nun um einiges weniger unschaffbar.


Ich hatte endlich mal wieder Besuch. Wir kochten, es war lecker und schön.
Die nächste Woche wird wild. Wunderbares folgt auf Schreckliches folgt auf Nervenaufreibendes. Ich hoffe, ich komme da heil durch.

Kommentar verfassen