Fünfzehnter bis einundzwanzigster Januar zweitausendsechzehn

Grundstimmung: Ach, was soll’s.

Überm Wochenende hing der Anspruch, was zu tun. Dafür hatte ich mit dem Besuchen bei Ikea und im Baumarkt gesorgt. Ein paar Regale unterhalb der Decke sollen im Bad dringend benötigten Stauraum bieten, isolierte Vorhänge die der schwachen Heizung mühsam abgetrotzte Wärme erhalten.
Ein samstäglicher Kater verbannte mich zunächst aufs Sofa, später gelang es mir immerhin, einen Vorhang zu nähen. Am Sonntag schob ich mal eben den Bohrer in die Rigipswand, und zehn Minuten später hing der Vorhang, der das Badezimmer optisch wie klimatisch gleich viel kuscheliger macht.
Den Montag verbrachte ich weitestgehend im Bett, kippte literweise Salbeitee in mich hinein und es gelang mir tatsächlich, mich soweit herzustellen, dass ich am Dienstag und Mittwoch saufrüh im Zug zur Schulung sitzen konnte. Nur mäßig schlauer geworden lungerte ich Donnerstag wieder hustend im Bett herum und schaute mehr Filme, als mein Hirn später auseinanderhalten konnte.

Wunsch für die nächste Woche: Dass es mir gelingt, gesund zu bleiben und wieder richtig in der Arbeit anzukommen.

Kommentar verfassen