Erster bis siebter April zweitausendsechzehn

Grundstimmung: Ich mag nicht mehr

Die Blogwoche begann mit einem Kaffeetrinken mit einer Freundin, anschließend lief mir ein Einkauf minimal aus dem Ruder und bescherte mir eine völlig neue Medienwelt: Ich kann jetzt endlich wieder unterbrechungsfrei übers Internet Radio hören. Das ging aufgrund der doch inzwischen gewaltigen WLAN-Dichte rund um meine Wohnung nicht mehr. Und das Raspi kriege ich jetzt auch ans Netz. Wenn ich mich jetzt noch überwinden kann, die Festplatte mit den Filmen wieder an den Router zu hängen (die hat es beim letzten Versuch zerschossen), komme ich nie wieder vom Fernseher weg.

Am Samstag hatte ich ungewöhnlich viel Energie und schwang die Bohrmaschine, bevor es mich dann doch mit Indisposition mit einem warmen Körnerkissen ins Bett verschlug. Das war ein bisschen doof, denn eigentlich war ich zum Tanzengehen verabredet, und es muss eine bemerkenswerte Party gewesen sein.

Nach einem rundum erfüllten Sonntag begann eine Woche, die von zwei großen Baustellen beherrscht wurde: Trennungsverarbeitung und Arbeit. Zur Trennung habe ich schon geschrieben und könnte noch viel mehr, aber das nützt ja auch nichts. Was die Arbeit angeht, muss ich einiges nacharbeiten, weil mir die Fähigkeit zur Mitarbeiter_innenführung und -beaufsichtigung völlig fehlt. Sollte ich vielleicht mal lernen.
Das Blöde ist, dass neben dem Nacharbeiten noch tausend andere Sachen zu erledigen sind, und sobald ich im Büro bin, prasselt alles auf mich ein, und ich mache das, was gerade am meisten drängelt – das ist in den seltensten Fällen das, was am dringendsten ist. So allmählich schlägt mir das gewaltig aufs System und ich bin an den zum Arbeiten vorgesehenen Tagen dauermüde, egal wie kurz oder lang ich schlafe. Da hilft inzwischen auch kein Urlaub mehr, nur draußen die Zeit anhalten und drinnen weitermachen könnte gehen – aber wie soll das gehen? Am Donnerstag, nachdem ich Mittwoch viel Zeit damit verschleudert hatte, etwas zu versuchen, das nicht geht, schraubte ich meine Erwartungen an mich massiv herunter, so dass jetzt alles noch schaffbar ist.

Das warme Wochenende inspirierte mich, wieder Schmusies zu machen, was den Vorteil hat, dass ich endlich wieder Obst in vernünftigen Mengen zu mir nehme. Ich erwarte eine baldige und signifikante Verbesserung von allem.

Prost.

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