2. bis 8. April 2018

Die Woche war, trotz ihrer Kürze, sehr anstrengend. Wie wir den geschenkten freien Tag verbrachten, kann ich nur anhand der Nachrichten im Messenger nachvollziehen. (Früher nutzte ich Twitter als Erinnerungsstütze, das war wesentlich gehaltvoller. Aber damit ist ja Schluss.) Offenbar verbrachten wir einige Stunden damit, auf dem Sofa zu sitzen und unsere CD-Sammlungen zu sichten und durchzuhören, wobei wir jede Dopplung feierten, jedes „Die wollte ich immer haben!“ bejubelten, auf einige Kuriositäten stießen und eine ordentliche Ladung Sondermüll produzierten.

Anschließend, glaube ich, schrieb ich einen netten, aber bislang folgenlosen Brief ans Finanzamt, den ich viel zu lange vor mir hergeschoben hatte und der die Mahnung leider nicht mehr abwenden konnte.

Dann begann die neue Arbeitswoche. Es trat eine völlig unerwartete Situation ein, die ich schnell beheben musste, was mir auf nicht ganz die Weise gelang, die ich mir idealerweise vorgestellt hatte, aber wenn es schnell gehen muss, wird es halt manchmal nur so semi gut. Vielleicht finde ich irgendwann auch mal die Erklärung dafür, dass die selbe Anwendung in verschiedenen Ansichten für den gleichen Sachverhalt unterschiedliche Werte ausgibt. Vielleicht ist es mir aber auch bald egal und ich überlasse es einer anderen hochmotivierten Person, das herauszufinden.

Dann war die Arbeitswoche auch schon wieder um und die Kinder waren schon wieder bei uns. Wir hatten eine schöne Zeit miteinander. Einen halben Tag lang wuppte ich Kinder, Hund und Haushalt alleine.

Und es klappte erstaunlich gut. Eigentlich klappt es immer ganz gut, wenn ich auf mich allein gestellt bin. Es fühlt sich nur vorher so unschaffbar an. Und anschließend bin ich auch geschafft, aber auf sehr angenehme Weise.